Auflassung

Die Auflassung ist eine Vereinbarung zwischen Verkäufer und Käufer einer entsprechenden Immobilie, die den Übergang der Immobilie auf den Käufer regelt.

Aus juristischer Perspektive ist die Auflassung eine Einigung des Eigentümers als Verkäufer einer Immobilie und des Käufers, dass das Eigentum an der Immobilie auf den Erwerber übergeht und der Eigentumsübergang auch im Grundbuch vollzogen wird (§§ 873 und 925 BGB). 

Die Auflassung ist immer konkreter Bestandteil eines notariellen Kaufvertrages und wird nach der Kaufpreiszahlung, in der Regel ca. 6 bis 8 Wochen nach Unterzeichnung des Kaufvertrages vollzogen. Die Auflassung per se muss bei gleichzeitiger Anwesenheit von Veräußerer und Erwerber der Immobilie vor dem Notar erklärt werden (gemäß BGB). Für die entsprechende Beurkundung ist immer ein Notariat zuständig. 

Die Auflassung wird in der Regel bei demjenigen Notar vorgenommen, der auch den Kaufvertrag beurkundet hat. Eine Auflassung ist in den Fällen hinfällig, wenn das Grundstück, eine Wohnung oder ein Haus im Wege der Erbfolge auf einen Erben übergeht oder in dem Verfahren einer Zwangsversteigerung durch den Zuschlag dem Meistbietenden zugeschlagen wird. Ein Erbe kann beim Grundbuchamt formlos beantragen, das Eigentum am Grundstück auf ihn umzuschreiben. In einer Zwangsversteigerung wird der Meistbietende mit dem Zuschlag Eigentümer des Objekts. Eine Auflassungsvormerkung ist also in diesen Fällen nicht notwendig.


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