Bebauungsplan

Wer beabsichtigt, ein Haus bauen, muss sich bei der äußeren Gestaltung der Immobilie an einem Bebauungsplan orientieren.

Aus dem Bebauungsplan geht konkret die Art der baulichen Nutzung hervor. Ergänzend gibt die Baunutzungsverordnung einen Katalog von Baugebieten an die Hand. Die Baugebiete unterscheiden sich durch ihre allgemeine Zweckbestimmung und beschreiben eine typische und somit auch zulässige bauliche Nutzung. Die planende Gemeinde ist immer an diese Typisierung der Bebaubarkeit gebunden. Die Frage danach, in welcher Art und Weise ein Grundstück genutzt werden kann, hängt somit wesentlich von den Festsetzungen des einschlägigen Bebauungsplans ab. 

Dieser schreibt zu anderem fest, wie groß die bebaute Fläche maximal sein darf, wo genau auf dem Grundstück gebaut werden darf und wie viele Geschosse in der Regel zulässig sind. Je nach Standort variiert der Bebauungsplan in Bezug auf Angaben wie Haustyp, Dachform oder Baumaterial. Vielfach wird per Bebauungsplan definiert, wo und welche Art der Bepflanzung erfolgen soll. Wenn kein Bebauungsplan vorhanden ist, richtet sich die planungsrechtliche Zulässigkeit nach den Vorschriften über den Innenbereich (§ 34 BauGB) oder den Außenbereich (§ 35 BauGB). Um etwaigen Unklarheiten von vornherein aus dem Weg zu gehen, empfiehlt sich vor der Ausarbeitung immer die Einreichung einer Bauvoranfrage.


Weitere Begriffe:

<< BaugrundstückBieterverfahren >>

Zurück zur Übersicht

Eventuell für Sie interessante Wohnungen

Wohnung 54
Haus 2C

2.00 Zimmer

73.11 m2

Details
Wohnung 96
Haus 2G

3.00 Zimmer

87.11 m2

Details
Wohnung 138
Haus 3

3.00 Zimmer

84.72 m2

Details