Eigentümer

Eigentümer einer Immobilie ist derjenige, der auch als Eigentümer im Grundbuch entsprechend eingetragen ist.

Das Eigentum ist immer vom reinen Besitz zu differenzieren. Besitz ist immer die tatsächliche Herrschaft eine Person über eine Sache (§ 854 BGB). Derjenige, der in einer Immobilie wohnt (beispielsweise ein Mieter) ist momentan auch der Besitzer. Der Vermieter hingegen ist aber Eigentümer der Immobilie. Besitz ist also eine tatsächliche, Eigentum hingegen eine rechtliche Sachherrschaft. Für den Fall, dass der Eigentümer seine Immobilie selbst bewohnt, ist er auch Besitzer. Wenn das Eigentum an einem Grundstück übertragen werden soll, so muss der Kaufvertrag notariell beurkundet und eine entsprechend Eigentumsänderung im Grundbuch vorgenommen und eingetragen werden. Die Eigentumsumschreibung im Grundbuch wird als Auflassung (§§ 873, 925 BGB) spezifiziert. 

Bei gleichzeitiger Anwesenheit der beiden Vertragsteile vor dem Notar muss diese dann auch erklärt werden. Der Erwerber wird Eigentümer, sobald er im Grundbuch als neuer Eigentümer eingetragen wird. Der bisherige Eigentümer wird durch rotes Unterstreichen des bisherigen Eintrags gelöscht. Eigentum an einer Immobile existiert in unterschiedlichen Erscheinungsformen. Gehört die Immobilie einer einzigen Person, so spricht man von Alleineigentum. Beim Miteigentum sind mehrere Parteien/Personen beteiligt und dementsprechend auch im Grundbuch eingetragen. Beim Miteigentum nach Bruchteilen steht jedem Miteigentümer einer Immobilie ein bestimmter Bruchteil als selbstständiges Recht zu (§ 1008 BGB).


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