Eigentumsübergang

Erst mit der Eintragung des Käufers einer Immobilie in das Grundbuch findet ein Eigentumsübergang statt.

Ein Eigentumsübergang beim Verkauf einer Immobilie findet nicht bei der notariellen Beurkundung des Kaufvertrages statt, sondern erfolgt vielmehr erst mit der Eintragung des Käufers in das Grundbuch der jeweiligen Gemeinde/Stadt. Da dieser Vorgang oftmals viele Wochen in Anspruch nehmen kann, wird der Anspruch des Käufers auf den Kauf der Immobilie in der Zwischenzeit mit einer Auflassungsvormerkung im Grundbuch abgesichert. So kann verhindert werden, dass der Verkäufer das betreffende Objekt doch noch mit Grundpfandrechten belastet oder an einen anderen Interessenten verkauft. 

So gesehen ist die Auflassungsvormerkung eine Eigentumsvormerkung, während die darauffolgende Auflassung die Eintragung in das Grundbuch selbst darstellt. Erst mit der Auflassung wird der Käufer als neuer Eigentümer im entsprechenden Grundbuch ausgewiesen. Die Eigentumsübertragung erfolgt erst dann, wenn der Käufer eines Objektes den Kaufpreis überwiesen hat und die Grunderwerbssteuer bereits bezahlt hat. Erst dann veranlasst der Notar eine Eigentumsüberschreibung. Lasten und Nutzen gehen in einem von der Umschreibung unabhängigen Termin auf den Käufer des Objektes über. Eigentümer einer neuen Immobilie ist man juristisch betrachtet also erst dann, wenn die Eigentumsumschreibung im Grundbuch erfolgt ist.


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